Hitler wollte diesmal der traditionellen Gedenkfeier fernbleiben
Woran Elsers Attentat auf Hitler scheiterte
Elsers Bombe funktionierte – seine Planung beruhte jedoch auf einer irrigen Annahme.
Als Georg Elsers Bombe am Abend des 8. November 1939 um 21:20 Uhr im Münchner Bürgerbräukeller explodierte, hatten Adolf Hitler und die meisten Teilnehmer der Veranstaltung – darunter ein großer Teil der nationalsozialistischen Führungsspitze – den Saal bereits verlassen. Dass Hitler an diesem Abend überhaupt dort gesprochen hatte, war keineswegs selbstverständlich. Ursprünglich wollte er diesmal der traditionellen Gedenkfeier zum Hitlerputsch von 1923 fernbleiben. Erst kurzfristig änderte er seine Pläne und reiste doch nach München. Auch der zeitliche Ablauf der Veranstaltung änderte sich kurzfristig.
VON PETER KOBLANK (2026)
Der Jahrestag des gescheiterten Hitlerputsches vom 9. November 1923 hatte seit der Machtübernahme im Jahre 1933 im nationalsozialistischen Festkalender einen hohen Stellenwert. Alljährlich fanden in München aufwendige Gedenkveranstaltungen statt. Dazu gehörten der Marsch zur Feldherrnhalle und zu den Ehrentempeln am Königsplatz sowie am Vorabend das Treffen der Teilnehmer des Putschversuchs im Bürgerbräukeller. Hitler hielt dort jedes Jahr eine Rede vor Teilnehmern des Hitlerputsches, Hinterbliebenen der damals getöteten sechzehn Putschisten sowie zahlreichen führenden Vertretern von Partei und Staat.
Gedenkfeiern unter Kriegsbedingungen
1939 wurde die Bedeutung des 9. November aufgewertet. Mit Erlass vom 25. Februar 1939 war der „Gedenktag für die Gefallenen der Bewegung“ zum gesetzlichen und arbeitsfreien Feiertag erklärt worden.[1] Zuvor hatte der Tag lediglich den Charakter eines halboffiziellen „Reichstrauertags der NSDAP“ besessen, ohne dass dafür eine eindeutige gesetzliche Grundlage bestanden hatte.[1]
Doch noch bevor die neue Regelung erstmals zur Anwendung kommen konnte, hatte sich die politische Lage grundlegend verändert. Mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Unter den Bedingungen des Krieges verzichtete das NS-Regime auf die bisher üblichen umfangreichen Feierlichkeiten. Der gerade erst geschaffene Feiertag wurde für 1939 aufgehoben; der 9. November, der auf einen Donnerstag fiel, war damit wieder ein gewöhnlicher Arbeitstag.[1]
Auch das Münchner Veranstaltungsprogramm wurde erheblich reduziert. Die Gauleitung München-Oberbayern teilte im Völkischen Beobachter vom 7. November 1939 mit, dass der traditionelle Marsch zur Feldherrnhalle und zu den Ehrentempeln am Königsplatz ausfallen werde. Vorgesehen waren diesmal lediglich die Abendveranstaltung am 8. November im Bürgerbräukeller und Kranzniederlegungen am Königsplatz am folgenden Tag.[2]
Hitler wollte in Berlin bleiben
Auch bei der Abendveranstaltung im Bürgerbräukeller sollte es laut Völkischem Beobachter vom 7. November eine wesentliche Änderung geben. Nicht Adolf Hitler, sondern sein Stellvertreter in der NSDAP, Rudolf Heß, sollte dort sprechen. Hitler beabsichtigte, in Berlin zu bleiben.[2]
Als Grund wurden wichtige Staatsgeschäfte in der Reichshauptstadt angegeben.[1] Tatsächlich war die militärische Lage ausschlaggebend. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Polenfeldzugs bereiteten Hitler und die Wehrmachtsführung den Angriff im Westen gegen Frankreich und das dort stationierte britische Expeditionskorps vor. Anfang November 1939 liefen die unmittelbaren Vorbereitungen für die Offensive.
Am 7. November wurde der vorgesehene Angriffsbeginn aufgrund schlechter Wetter- und Transportbedingungen vom 12. auf den 15. November verschoben. Eine endgültige Entscheidung sollte am 9. November fallen.[3] Tatsächlich blieb es nicht bei dieser Verschiebung. Der Beginn der Westoffensive wurde in den folgenden Monaten insgesamt neunundzwanzig Mal verlegt. Erst am 10. Mai 1940 begann der deutsche Angriff auf Frankreich und die Beneluxstaaten.
Angesichts der im November bevorstehenden militärischen Entscheidungen erschien Hitlers Anwesenheit in Berlin wichtiger als die Teilnahme an der Münchner Parteiveranstaltung. Für Georg Elsers Attentatsplan bedeutete dies zunächst, dass Hitler nicht im Bürgerbräukeller erscheinen würde.
Elser las in München nur selten Zeitungen
Elser hatte sein Attentat langfristig vorbereitet. Es galt nicht allein Hitler, sondern der damaligen Führung. Damit meinte er Adolf Hitler, Hermann Göring und Joseph Goebbels.[4] Seit Wochen arbeitete er nachts unbemerkt im Bürgerbräukeller an einem Hohlraum in einer Säule hinter dem Rednerpult, in dem er schließlich seinen selbst konstruierten Sprengsatz unterbrachte. Der Zeitzünder war so eingestellt, dass die Bombe am 8. November um 21:20 Uhr explodieren sollte. Er ging davon aus, dass Hitler zu diesem Zeitpunkt wie in den Vorjahren sprechen würde.
Elser erklärte in seinen Vernehmungen, von der ursprünglich vorgesehenen Abwesenheit Hitlers nichts gewusst zu haben. Während seines Aufenthalts in München habe er nur selten Zeitung gelesen, da ihm dafür kaum Zeit geblieben sei. Er konnte sich nicht entsinnen, ob er im November 1939 noch eine Tageszeitung gelesen habe.[5]
Der Historiker Lothar Gruchmann[6] schrieb hierzu: „Elsers Gleichgültigkeit gegenüber politischen Tagesereignissen und sein mangelndes Bestreben, sich durch Zeitung oder Rundfunk zu informieren, hatte zur Folge, dass er sein Vorhaben nicht abbrach oder unterbrach, als Hitlers Teilnahme an der Traditionsfeier zunächst abgesagt wurde.“[2]
Sein Plan blieb deshalb unverändert. In der Nacht zum 8. November suchte Elser den Bürgerbräukeller ein letztes Mal auf. Er ließ die Bombe scharf und überzeugte sich davon, dass das Uhrwerk planmäßig lief.[7] Am Vormittag des 8. November verließ er München und machte sich per Bahn auf den Weg in Richtung Schweizer Grenze.
Hitler kam doch nach München
Am 7. November (Völkischer Beobachter vom 8. November) wurde die Rede von Rudolf Heß auf den 9. November verschoben. Am 8. November wurde sie abgesagt und der Termin der doch stattfindenden Rede Hitlers bekanntgegeben.[2] Erst kurzfristig hatte Hitler sich entschlossen, nun doch nach München zu fahren. In der Nacht vom 7. auf den 8. November reiste er mit seinem Sonderzug von Berlin in die bayerische Hauptstadt. Um 10:32 Uhr traf er dort ein.[8] Damit war unerwartet die Voraussetzung wiederhergestellt, auf der Elsers Attentatsplan beruhte: Hitler würde sich am Abend des 8. November im Bürgerbräukeller aufhalten.
Hitler absolvierte nach seiner Ankunft verschiedene Termine. Unter anderem besuchte er Unity Valkyrie Mitford in einem Krankenhaus in der Nussbaumstraße. Die aus dem britischen Adel stammende Hitler-Verehrerin lebte seit 1934 in München. Nachdem Großbritannien dem Deutschen Reich am 3. September 1939 den Krieg erklärt hatte, hatte sie im Englischen Garten versucht, sich mit einer Pistole das Leben zu nehmen.[8]
Am Nachmittag hielt sich Hitler in seiner Privatwohnung am Prinzregentenplatz auf und bereitete seine Rede für den Abend vor. Darin griff er vor allem Großbritannien scharf an. Von dem für die nächsten Tage geplanten Angriff auf Frankreich und das dort stehende britische Expeditionsheer ließ er nichts erkennen.[9]
Das Wetter veränderte den Zeitplan
Hitlers kurzfristige Entscheidung zur Teilnahme hätte Elsers Plan zum Erfolg führen können. Doch ein weiterer Umstand veränderte den Ablauf des Abends entscheidend: das Wetter.
Hitler musste nach Berlin zurückkehren, um am nächsten Tag die Vorbereitungen für den Angriff im Westen fortzusetzen. Bei günstigen Wetterbedingungen hätte er dafür das Flugzeug benutzen können. Wegen der schlechten Wetterlage kam ein Rückflug jedoch nicht infrage. Er musste erneut mit seinem Sonderzug reisen. Dessen Abfahrt vom Münchner Hauptbahnhof war für 21:31 Uhr vorgesehen.[10]
Der Zeitplan musste deshalb gestrafft werden. Bereits um 18 Uhr waren Saal und Empore im Bürgerbräukeller dicht gefüllt.[1] Die Veranstaltung begann um 19 Uhr.[11] Hitler trat gegen 20 Uhr ans Rednerpult und damit früher als in den Vorjahren, als seine Rede gewöhnlich gegen 20:30 Uhr begonnen hatte.[1][12]
An diesem Abend waren nach unterschiedlichen Angaben zwischen 1.500 und 3.000 Zuhörer versammelt,[13] darunter ein großer Teil der nationalsozialistischen Führungsspitze.
Hitler umringt von führenden Nationalsozialisten. Im Pfeiler hinter der
Hakenkreuzfahne tickt Elsers Bombe.
Quelle: Illustrierter Beobachter 16.11.1939 S. 1651.
Hitler verließ den Bürgerbräukeller
Hitler beendete seine Rede kurz nach 21:00 Uhr und verließ den Bierkeller um 21:07 Uhr in Richtung Hauptbahnhof. Seine Begleitung, zu der auch Joseph Goebbels gehörte, brach ebenfalls auf.
Hermann Göring, Elsers dritte Zielperson, hatte an der Veranstaltung nicht teilgenommen, obwohl er beim Hitlerputsch 1923 mitmarschiert und damals durch einen Schuss in den Oberschenkel schwer verletzt worden war. In anderen Jahren war er dabei;[14] warum er 1939 fehlte, ist nicht bekannt.
Damit war Elsers Plan vereitelt, während sein Zeitzünder unbeeinflusst weiterlief.
Exakt zum eingestellten Zeitpunkt detonierte um 21:20 Uhr die Bombe in der Säule unmittelbar hinter dem Rednerpult. Die Explosion richtete schwere Verwüstungen an. Ein Teil der Saaldecke stürzte ein – genau in dem Bereich, in dem Hitler zuvor gesprochen und führende Nationalsozialisten gesessen hatten.
Zu diesem Zeitpunkt waren noch 120 bis 150 Personen im Saal.[13] Die Explosion konnte den Zweck des Anschlags jetzt nicht mehr erfüllen, forderte aber acht Tote und 57 Verletzte. Keine der betroffenen Personen gehörte zu Elsers Zielpersonen.
Mit acht Toten gehörte Elsers Anschlag zu den opferreichsten politischen Einzelattentaten, die es bis dahin in Deutschland gegeben hatte.
Warum das Attentat scheiterte
Elsers Zeitbombe funktionierte wie geplant und explodierte zum vorgesehenen Zeitpunkt.
Sein Attentat scheiterte nicht an der Technik. Entscheidend war vielmehr Elsers irrige Annahme, die Gedenkfeier werde zeitlich wie in den Vorjahren ablaufen.
Hierzu passt die bereits erwähnte Einschätzung des Historikers Lothar Gruchmann, des Entdeckers und Herausgebers des Berliner Verhörprotokolls.[15] Er sprach von Elsers „Gleichgültigkeit gegenüber politischen Tagesereignissen und sein mangelndes Bestreben, sich durch Zeitung oder Rundfunk zu informieren“.[2]
Der Politikwissenschaftler Lothar Fritze wies auf einen weiteren Aspekt hin:
Mitunter wird die Interpretation nahegelegt, Elser habe nur Pech gehabt, daß Hitler seine Rede überraschenderweise früher als gewöhnlich abbrach. Mit gleichem Recht ließe sich aber sagen, er habe Glück gehabt, daß Hitler überhaupt noch zur Veranstaltung erschien. Ansonsten hätte es passieren können – und zwar bei exakt gleicher Attentatsdurchführung –, daß die Bombe während der Veranstaltung explodiert wäre (und wahrscheinlich eine bedeutend größere Zahl von Opfern gefordert hätte), ohne daß das Zielobjekt zugegen war. Elser hat es in seinen Planungen gar nicht darauf angelegt, auf derartige Eventualitäten reagieren zu können.[16]
Elsers „Leichtsinn“ bei der Flucht – eine auffällige Parallele
Auch bei seiner Flucht in die Schweiz verließ Elser sich auf eine Annahme, die auf früheren Beobachtungen beruhte. Im Herbst 1938 war er eigens von Königsbronn nach Konstanz gefahren, um festzustellen, ob die Grenze gegenüber seinen Konstanzer Jahren von 1925 bis 1932 „stärker besetzt“ sei. Er kam damals zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall war.[17]
Am Tag seiner Flucht ging er rund ein Jahr später auf die Schweizer Grenze zu, ohne die Situation vor Ort erneut zu erkunden. Im Wessenberggarten wurde er wenige Meter von der Schweizer Grenze entfernt von zwei Angehörigen des deutschen Zollgrenzschutzes aufgegriffen.
Dieses Vorgehen beurteilte Elser im Berliner Verhörprotokoll selbstkritisch und erklärte, er habe sich über seinen „Leichtsinn“ geärgert und gedacht, er hätte zunächst genauer Umschau halten sollen, anstatt einfach auf die Grenze zuzugehen.[17]Elser erwies sich als außerordentlich geschickter Handwerker und Tüftler und bereitete sein Attentat mit großer Sorgfalt vor. In einem entscheidenden Punkt seiner Attentatsplanung wie auch bei seiner Flucht verließ er sich jedoch auf frühere Verhältnisse, ohne zu überprüfen, ob sie noch bestanden.
Hätten die Opfer des Attentats vermieden werden können?
Gelegentlich heißt es, Elser hätte im Erfolgsfalle die Welt verändert.[18] Die tatsächliche Bilanz war eine andere: Elsers Bombe fielen acht Menschen zum Opfer, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Getroffen wurden ausschließlich Menschen, gegen die sich das Attentat nicht gerichtet hatte. Wenn man schon fragt, was hätte sein können, drängt sich auch die Frage auf, ob die acht Toten und zahlreichen Verletzten hätten vermieden werden können.
Unter den Opfern waren beispielsweise zwei SA-Sturmhauptführer (entspricht dem Rang eines Hauptmanns), sogenannte „Alte Kämpfer“, langjährige NSDAP-Mitglieder und Blutordensträger. Ihre politischen Biografien ändern nichts daran, dass sie ebenso wenig zu den Zielpersonen des Attentats gehörten wie etwa eine Aushilfskellnerin, Kassierinnen, eine Gymnastiklehrerin, ein Zahnarzt oder ein Medizinstudent.[19]
Was wäre geschehen, wenn Elser in den Tagen vor dem Attentat die Presse verfolgt hätte? Am 7. November 1939 war im Völkischen Beobachter zu lesen, dass Hitler an der Veranstaltung nicht teilnehmen werde.[2][20] Hätte Elser davon Kenntnis genommen und sich daraufhin gegen die Durchführung des Attentats entschieden, hätte er in der Nacht zum 8. November, als er sich ein letztes Mal im Bürgerbräukeller aufhielt und die Uhrwerke überprüfte, die Möglichkeit gehabt, den Zeitzünder zu deaktivieren.
Hitler kam am 8. November entgegen der Meldung im Völkischen Beobachter doch noch in den Bürgerbräukeller, verließ den Saal aber bereits um 21:07 Uhr. Als Elsers Bombe um 21:20 Uhr explodierte, war Hitler bereits fort. Bei einem zuvor deaktivierten Zeitzünder wäre es zu dieser Explosion und damit auch zu den Toten und Verletzten nicht gekommen.
Damit ist weder gesagt, dass Elser die Presse hätte verfolgen müssen, noch soll ihm zum Vorwurf gemacht werden, dass er es nicht tat. Es geht allein um die Frage, welche Folgen eine Kenntnis dieser Meldung möglicherweise gehabt hätte.
| 1 | Wolfgang Niess: Der 9. November. Die Deutschen und ihr Schicksalstag. Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2022, ISBN 978-3-7425-0801-0, S. 140-141. |
| 2 | Anton Hoch, Lothar Gruchmann: Georg Elser: Der Attentäter aus dem Volke. Der Anschlag auf Hitler im Bürgerbräu 1939. Frankfurt am Main 1980, S. 171, FN 64. |
| 3 | Anton Hoch: Das Attentat auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller 1939. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte, 17. Jahrgang 1969, 4. Heft, S. 411. |
| 4 | Berliner Verhörprotokoll S. 91, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 5 | Berliner Verhörprotokoll S. 186, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 6 | Lothar Gruchmann: Sensationsfund im Fall Elser: Die Entdeckung des Berliner Verhörprotokolls, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 7 | Berliner Verhörprotokoll S. 192 ff, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 8 | Ulrich Renz: Hitlers Programm am verhängnisvollen 8. November 1939. In: Georg Elser und die Justiz. Falsches Todesdatum und andere Denkwürdigkeiten. Schriftenreihe der Georg Elser Gedenkstätte Königsbronn Band 17, Königsbronn 2018, S. 18-20, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 9 | Rede von Adolf Hitler am 8. November 1939 im Bürgerbräukeller in München, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 10 | Ulrich Renz: Auch Hitler musste sich an den Fahrplan halten. auf georg-elser-arbeitskreis.de.. |
| 11 | Max Domarus: Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945. Bd. II, Würzburg 1963, S. 1405. |
| 12 | Peter Steinbach/Johannes Tuchel: Georg Elser. Der Hitler-Attentäter. Berlin 2010, ISBN 978-3-89809-088-9, S. 74. Dort heißt es: „Die Organisatoren der abendlichen Veranstaltung hatten den Hinweis erhalten, dass die Rede statt um 20.30 Uhr bereits um 20.00 Uhr beginnen würde.“ |
| 13 | Peter Koblank: Wenn das Elser-Attentat Erfolg gehabt hätte. Teil 1: Die unmittelbaren Auswirkungen im Bürgerbräukeller. Edition Mythos Elser 2009. |
| 14 | Fotos von Hermann Göring bei der Gedenkveranstaltung im Bürgerbräukeller am 8. November 1937 (Quelle: Heinrich Hoffmann Photo Gallery) und im Löwenbräukeller am 8. November 1943 (Quelle: Hitler Archive). |
| 15 | Berliner Verhörprotokoll, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 16 | Lothar Fritze: Legitimer Widerstand? Der Fall Elser. Berlin 2009, ISBN 978-3-8305-1672-9, S. 73. |
| 17 | Berliner Verhörprotokoll S. 196 ff, auf georg-elser-arbeitskreis.de. |
| 18 | Ein Beispiel ist der Film Elser – Er hätte die Welt verändert. Regie: Oliver Hirschbiegel, Drehbuch: Fred Breinersdorfer und Léonie-Claire Breinersdorfer, Deutschland 2015. |
| 19 | Die Opfer des Bürgerbräuattentats. Edition Mythos Elser 2009. |
| 20 | Dass Elser von der ursprünglichen Absage Hitlers „nicht wissen konnte“, wie Wolfgang Benz behauptet, trifft angesichts der öffentlichen Bekanntgabe nicht zu. – Wolfgang Benz: Allein gegen Hitler. Leben und Tat des Johann Georg Elser. München 2023, ISBN 978-3-406-80061-0, S. 91. |
Die Opfer des Bürgerbräuattentats
Wenn das Elser-Attentat Erfolg gehabt hätte
Dieser Artikel ist Teil der Online-Edition Mythos Elser.